Eine durchgerechnete Gesamtlösung für Ihr Haus am Hang in Niederteufen – mit eigener Quelle und ohne Kanalanschluss. Jedes Projekt einzeln aufgeschlüsselt, plus ein Gesamtrechner zum Zusammenklicken.
Aus Ihrer SAK-Rechnung Nr. 200'878'202 habe ich die echten Tarife pro Kilowattstunde berechnet – getrennt nach Hochtarif (T1) und Niedertarif (T2), inklusive aller Komponenten.
| Tarif | Menge | Energie | Netz | Abgaben | Effektiv inkl. MWST |
|---|---|---|---|---|---|
| Hochtarif T1 tagsüber, werktags |
675 kWh | 0.190 | 0.106 | 0.023 | 0.344 CHF/kWh |
| Niedertarif T2 nachts, Wochenende |
2.070 kWh | 0.157 | 0.056 | 0.023 | 0.255 CHF/kWh |
| Fixkosten Grundpreis, SDL, Reserve |
pauschal | verbrauchsunabhängig | ~174 CHF/Jahr | ||
So liest sich die Rechnung: Jede tagsüber selbst erzeugte Kilowattstunde spart Ihnen 0.344 CHF (Hochtarif), jede nachts aus dem Speicher 0.255 CHF (Niedertarif). Der Durchschnitt über alles liegt bei 0.346 CHF/kWh inkl. MWST. Deshalb lohnt sich der Speicher: Er verschiebt günstig produzierten Solarstrom in die teuren Abendstunden.
Die Anlage produziert 5.500 kWh – Sie verbrauchen aber nur 2.745 kWh. Das erklärt die Eigenverbrauchs-Verwirrung: Nicht 85–95 %, sondern realistisch ~37 % der Produktion werden direkt selbst genutzt. Der grosse Überschuss ist die Chance für Wasser & Mining.
Weil eine Jahresbilanz nicht gleich Echtzeit ist: Strom muss genau dann da sein, wenn er gebraucht wird. Im Sommer produziert das Dach weit mehr, als Haus & Batterie aufnehmen können – im Winter zu wenig. Der Sommerüberschuss lässt sich nicht bis in den Winter speichern.
Mittags ist die 10–15 kWh-Batterie nach Stunden voll. Der Rest fliesst zwingend ins Netz und fehlt am Abend für den Eigenverbrauch.
Nov–Jan produziert das Dach weniger als Sie verbrauchen (~350 kWh Defizit). Dann hilft auch die Batterie nicht – Sie kaufen aus dem Netz zu.
Faustregel Schweiz: ohne Speicher ~30 % Autarkie · mit Speicher ~65–80 % · 100 % nur mit (unwirtschaftlichem) Saisonspeicher. Die ~75 % sind ein sehr guter, realistischer Wert. Und genau der Sommerüberschuss macht Wasser & Mining erst sinnvoll.
Die tragende Säule. Ohne sie funktioniert keines der anderen Projekte. Hier sitzt die seriöse, planbare Rendite.
ca. 5.500 kWh/Jahr am Standort Niederteufen.
LiFePO4 · 6.000+ Zyklen · Abend- & Nachtstrom.
von Ihrem Verbrauch solar gedeckt.
der Produktion direkt genutzt – Rest = Überschuss.
Nur Projekt 1 – die reine Solaranlage.
Hochtarif 0.344 / Niedertarif 0.255 CHF/kWh inkl. MWST aus Ihrer Rechnung. Solar deckt zuerst den teuren Tagstrom. Vereinfachte Modellrechnung, keine verbindliche Zusicherung.
Ihre Ausgangslage ist besonders: Das Haus hat eine eigene Quelle (0 CHF Wasserkosten) und keinen Kanalanschluss. Das ändert die Logik komplett – hier geht es nicht um Amortisation, sondern darum, das Gratiswasser trinkbar zu machen und das Abwasser legal loszuwerden.
Da Sie aus der eigenen Quelle bereits gratis Wasser beziehen, gibt es keine Wasserrechnung zu senken. Die Frischwasser-Aufbereitung ist ein Muss, weil das Quellwasser kein Trinkwasser ist – ohne Aufbereitung verlieren Sie den Gratis-Trinkwasser-Vorteil. Beim Grauwasser geht es darum, die Abwassermenge zu reduzieren, die sonst teuer entsorgt werden muss (siehe Projekt 4). Beides zahlt auf Autarkie und Rechtssicherheit ein, nicht auf eine Rendite.
Quellwasser wird über Sediment- und Aktivkohlefilter gereinigt und mit UV-Licht entkeimt – ohne Chemie. So bleibt Ihr Quellwasser kostenlos, wird aber zu einwandfreiem Trinkwasser nach Schweizer Vorgaben.
Dusch-, Bade-, Waschbecken- und Waschmaschinenwasser wird über den PURAIN-Filter vorgefiltert, im Bioreaktor biologisch abgebaut und per Ultrafiltration zu klarem Betriebswasser aufbereitet – für WC-Spülung, Garten und Waschmaschine.
Das gesamte Grauwasser wird aufbereitet und wiederverwendet. Was über den Tank hinaus anfällt, wird als gereinigtes Klarwasser vor Ort abgeleitet/versickert (vorbehältlich Bewilligung) – nicht in eine Kanalisation. Zusammen mit einer wasserlosen WC-Lösung (Projekt 4) entsteht so gar kein kanalpflichtiges Abwasser. Genau das macht den teuren Kanalanschluss am Hang überflüssig.
Projekt 2 – als reine Kostenübersicht (kein Renditeprojekt).
Konzept: Das gesamte Grauwasser wird aufbereitet und wiederverwendet; aufbereitetes Überschuss-Klarwasser wird vor Ort abgeleitet/versickert (vorbehältlich Bewilligung Kanton/Gemeinde). Damit fällt kein Grauwasser-Abwasser für eine Kanalisation an – das ist der Schlüssel, um zusammen mit Projekt 4 ganz ohne Kanalanschluss auszukommen.
Die spannendste, aber unsicherste Option: Den Überschussstrom statt einzuspeisen in einen Miner stecken. Hohe Chance, hohes Risiko – darum hier bewusst konservativ und ehrlich gerechnet.
Der Rechner zieht Live-Kurs und Live-Difficulty direkt vom Bitcoin-Netzwerk (mempool.space). Mining-Erträge sind hoch volatil: Steigt die Difficulty oder fällt der Kurs, sinkt der Ertrag – bei nur ~3.400 kWh Überschuss kann Mining sogar weniger bringen als simples Einspeisen (dann zeigt der Rechner ein negatives Netto). Mining ist eine spekulative Beigabe, niemals die tragende Säule. Jede fürs Mining genutzte kWh kann nicht eingespeist werden – das ist eingerechnet.
Live-Daten von mempool.space – Werte aktualisieren sich beim Öffnen.
Mining-Erträge sind hoch volatil und nicht garantiert. „Netto-Ertrag" = Mining + Abwärme − entgangene Einspeisung. Bei tiefem Kurs kann der Wert negativ werden – dann lohnt sich Einspeisen mehr.
Heute landet alles in einem Betonbecken, das jährlich abgepumpt wird – das wird rechtlich nicht mehr zulässig sein. Es braucht eine dauerhafte Lösung. Hier geht es nicht um Rendite, sondern um den günstigsten Weg zur Rechtskonformität. Drei Optionen im Vergleich.
Ein Kanalanschluss am 40 %-Hang über Hunderte Meter ohne Strasse ist mit Abstand am teuersten (schnell 50.000–150.000 CHF) und genau das, was Sie vermeiden wollen. Eine SBR-Kleinkläranlage ist solide, aber mit 15–30k ebenfalls happig. Die wirtschaftlichste autarke Lösung ist die Kombination: Verbrennungs- oder Komposttoilette fürs Schwarzwasser (kein Graben, sofort legal) plus die AQUALOOP, die das Grauwasser zu 100 % vor Ort verwertet (Projekt 2). Ergebnis: komplett kanalfrei – kein Graben, kein Anschluss, keine jährliche Tank-Entleerung mehr.
Projekt 4 – wählen Sie die Lösung und justieren Sie.
Elektrische Cinderella läuft auf Ihrem Solarstrom – kein Gas, kein Graben. In Eigenmontage entfallen die Installationskosten. Asche ~1× pro Monat entleeren.
Ihre Offerte der Paul Preisig AG stammt vom 2. Februar 1998. Drei Varianten (rot 250 m, gelb 190 m, blau 145 m). Tiefbau hat sich seither laut Schweizerischem Baumeisterverband um +53–57 % verteuert – das rechne ich hier transparent hoch.
Die +53–57 % sind der offizielle Tiefbau-Teuerungswert 1998–2024. Bei einer Strasse am Hang können zusätzliche Faktoren (heutige Normen, Entwässerung, strengere Auflagen, Materialpreise) den realen Preis weiter erhöhen. Die 1998er-Offerte war zudem ein Richtpreis mit ±10 %. Betrachten Sie die Werte als fundierte Orientierung – die echte Zahl liefert nur eine neue Offerte.
Projekt 5 – Variante wählen, Teuerung & Belag justieren.
Hochrechnung auf Basis der Tiefbau-Teuerung (Schweizerischer Baumeisterverband, +53–57 % von 1998–2024). Unverbindliche Orientierung; massgebend ist eine aktuelle Offerte.
Schalten Sie die Projekte zu und justieren Sie die Annahmen. Der Rechner kombiniert alle drei Module live – inklusive des Zielkonflikts zwischen Mining und Einspeisung.
Alle fünf Projekte zum Zusammenklicken. Wichtig: Solar & Mining bringen jährlichen Cashflow – Wasser, Abwasser und Strasse sind Investitionen in Autarkie & Pflicht (kein direkter Rückfluss).
Das Gesamtbudget umfasst alle gewählten Projekte. Nur Solar & Mining erzeugen jährlichen Rückfluss – Wasser, Abwasser und Strasse sind Investitionen in Autarkie bzw. gesetzliche Pflicht. Die Cashflow-Bilanz zeigt nur den rückflusswirksamen Teil. Unverbindliche Richtwerte.
Solar ist das Fundament: planbar, gefördert, amortisiert in ~13–16 Jahren und liefert den Strom für Wasseraufbereitung, Mining und das Verbrennungs-WC. Klare Empfehlung.
Frisch- & Grauwasser: Die Trinkwasser-Aufbereitung ist Pflicht (sonst kein Gratiswasser). Die AQUALOOP reduziert das Abwasser – und macht damit Projekt 4 günstiger.
Mining ist die spekulative Kür mit dem Solar-Überschuss. Bei gutem Kurs ein Turbo, sonst nahe null. Nur mit Geld, das Sie entbehren können.
Schwarzwasser: Das Sammelbecken wird illegal. Ein Kanalanschluss am Hang ist extrem teuer – ein Verbrennungs- oder Komposttoiletten-Konzept umgeht den Graben.
Strasse: Die 1998er-Offerte liegt heute rund +57 % höher. Die kürzeste Variante 3 (blau, 145 m) ist mit ~66.000 CHF am wirtschaftlichsten.
Der rote Faden: Solar liefert den Strom für alle anderen Projekte und ist das einzige mit echter Rendite. Wasser, Abwasser & Strasse sind Investitionen in Autarkie und Rechtssicherheit.
Exakte Vermessung und Ertragsberechnung – das Fundament für alle anderen Projekte.
Trinkwasser-Aufbereitung der Quelle und Grauwasser-Recycling inkl. Waschmaschine planen.
Vergleich Verbrennungs-/Komposttoilette vs. Kanalanschluss – wir holen konkrete Offerten ein.
Aktualisierung der 1998er-Schätzung mit heutiger Vermessung und Variantenwahl.
Priorisierung, Budget, EIV-Anmeldung bei Pronovo und etappierte Umsetzung aus einer Hand.
Vereinbaren Sie eine kostenlose, unverbindliche Dachprüfung. Lokal, persönlich und ehrlich gerechnet.
Jetzt Beratung anfragen →